Jahresrückblick 2013

Jänner: Die „Initiative Religion ist Privatsache“ bringt eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof zum Verhältnis Staat/Kirche in Österreich ein.

Februar: Die „Initiative Religion ist Privatsache“ sieht in der Ankündigung der Bundesjustizministerin, nur eine Stiefkindadoption zuzulassen, eine Form des Amtsmissbrauch, konkret: Konservativ-klerikale Kumpanei.

März: Aus für den Ethikunterricht? Falsch gefragt!

April: Das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien ist gescheitert. Wirkliche Enttäuschung klingt aber anders.

April: Anlässlich der bevorstehenden Ministerratsentscheidung zur flächendeckenden Einführung eines „Strafethikunterrichts“ für alle Schüler der Sekundarstufe II, die den Religionsunterricht nicht besuchen, übermittelte die „Initiative Religion ist Privatsache“ Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) ein brisantes Positionspapier.

Mai: An einer Volksschule in Wien mussten nach dem Protest der Mutter einer Schülerin die Kreuze in allen Klassenzimmern entfernt werden, da weniger als 50 Prozent der Schüler “als Christen gemeldet” sind.

Oktober: Eine konservativ-religiöse Lobby hat am Dienstag im EU-Parlament ein Papier zu Fall gebracht, das Frauen in der EU einen Zugang zu sicherem und legalen Schwangerschaftsabbruch hätte erleichtern können. In der Wahl der Mittel waren die Lobbyisten wenig zimperlich. Getarnt als Bürgerinitiative setzten sie EU-Parlamentarier gezielt unter Druck. Narrenfreiheit für religiöse Lobbyisten?

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