NÖ-LR Johanna Mikl-Leitner, der Religionsunterricht und der Umgang mit den Andersdenkenden

Religion ist Privatsache: Meldestelle für DiskriminierungenUnlängst hat die ÖVP die „stille rechte Hand (Erwin) Prölls“, NÖ-Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner, ein Lobgesang des Religionsunterrichtes über OTS singen lassen und dabei die zweitgrößte weltanschauliche Gruppierung Österreichs, die Konfessionsfreien, zu verhöhnen. Als Fleißaufgabe haben wir uns erlaubt, diese Meldung, soweit es geht, 1:1 konfessionsfrei zu „übersetzen“. Über diesen Weg könnte vielleicht die herabwürdigende Natur solcher Pro-Reli Meldungen besser veranschaulicht werden.

Achtung: Ernstgemeinte Satire.

Die Initiative Religion ist Privatsache fordert die ersatzlose Abschaffung des Religionsunterrichtes
Utl.: Erwartet sich Bildung statt Religion

   St. Pölten (OTS/NÖI) – “Die Tatsache, dass noch immer mehr als genug Kinder den Religionsunterricht besuchen, besorgt uns sehr. Das moderne Schulsystem hat eine ganz wichtige Aufgabe: Anders als die Religionen hat es fundierte Werte und Bildung zu Vermitteln. Insbesondere die wissenschaftlichen Fächer helfen den Schülern, sich Wissen anzueignen und damit der Gefahr der religiösen Verdummung zu entgehen. Leider gibt es aber noch viele Schüler in der Oberstufe, die sich aufgrund des gesellschaftlichen Drucks bzw. dem des Elternhauses vom Religionsunterricht noch nicht abgemeldet haben. Das halten wir für ein sehr gefährliches gesellschaftspolitisches Phänomen, zumal die Jugendlichen in einer schnelllebigen, globalisierten und multikulturellen Gesellschaft zunehmend Werte wie Toleranz und Demokratie verinnerlichen müssen und aufgrund des derzeitigen mangelnden Bildungsniveaus kaum eine Chance am Arbeitsmarkt haben werden. Aus diesem Grund fordern wir für SchülerInnen, die – aus welchen Gründen auch immer – sich vom Religionsunterricht noch nicht abgemeldet haben entweder die Zwangsabmeldung oder den verpflichtenden Besuch eines ergänzenden Ethikunterrichtes, erklärte ein Sprecher der Initiative.

   Er wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass noch in tausenden Schul-Standorten in Österreich der Religionsunterricht angeboten wird. Dieser Unterricht wird von Eltern, Schülern und Lehrern durchwegs als sinnlos und anachronistisch angesehen und bindet zudem Mittel, die besser woanders eingesetzt werden sollten. “Ich bin davon überzeugt, dass unsere Kinder und Jugendlichen  – heute mehr denn je  – Werte, Orientierung und insbesondere Bildung brauchen und hier hat die Schule den wichtigsten Beitrag zu leisten”, so der Sprecher.

   “Der Religionsunterricht war schon immer und ist nach wie vor ein Fremdkörper im modernen Bildungssystem und ein Hemmschuh für den pluralistischen, religiös neutralen und demokratisch orientierten Staat, der sich als Gegenmodell zum traditionell christlich geprägten abendländischen Gottesstaat mühsam durchsetzen konnte. Mit einem religionsfreien Umfeld, mit dem Aufwachsen in einer Gesellschaft, die von einer Ethisch erklärbaren Werthaltungen geprägt ist, erfährt der junge Mensch ein modernes Heimatgefühl, das für seine Entwicklung von besonderer Bedeutung ist. Daher ist der Gesetzgeber gefordert, den Religionsunterricht abzuschaffen bzw. die BesucherInnen des Religionsunterrichtes zu Verpflichten, einen religionskritischen Ethikunterricht zu besuchen“ betonte er abschließend.

Rückfragenhinweis: Initiative Religion ist Privatsache (ein parteipolitisch unabhängiger, gemeinnütziger Verein)

Das Team der Initiative Religion ist Privatsache

Ps: Andersdenkende zu beleidigen könnten wir auch, das ist aber nicht unser Weg. Das haben wir auch nicht notwendig.

Quelle: Religion ist Privatsache

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