Ethik für ALLE

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Ein Ethikunterricht für ALLE ist der einzig gangbare Weg in einer Demokratie und Religion hat in Schulen tatsächlich nichts verloren. Zumindest nicht als bestimmender Faktor.

„Ethik für ALLE“ fordert eine gleichnamige Plattform, die sich für die Trennung von Staat und Kirche in Schulen einsetzt. Eine Plattform, die keine faulen großkoalitionären Kompromisse in Österreichs Schulen dulden wird. In Zusammenhang mit der flächendeckenden Einführung eines Ethikunterrichtes verlangen wir daher folgendes:

1. Sachlichkeit. Die Entscheidung, einen Ethikunterricht – ob als Pflicht- oder als Wahlfach – einzuführen, hat ausschließlich nach einer reinen pädagogischen Priorisierung und nach Maßgabe der Finanzierungsmöglichkeiten zu erfolgen.

2. Gleichbehandlung. Die Pflicht bzw. die Möglichkeit, den Ethikunterricht zu besuchen, darf bei keinem Schüler von dem Besuch des konfessionellen Religionsunterrichtes abhängig gemacht werden.

3. Qualitätssicherung. Speziell beim Ethikunterricht ist eine erhöhte Gefahr der subjektiven weltanschaulichen Einflussnahme auf den Unterricht bzw. auf die Lernunterlagen gegeben. Die weltanschauliche Neutralität des Ethikunterrichtes, ob als Pflicht- oder als Wahlfach, muss garantiert und streng eingehalten werden.

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Der Plattform gehören neben der “Initiative Religion ist Privatsache“, AKS, Kinderfreunden und den JuLis auch Grünen-Bildungssprecher Harald Walser, der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ), die Bildungssprecherin der Tiroler SPÖ, Elisabeth Blanik, und die “Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien” an. Unterstützung gibt es auch vom ehemaligen Grazer Philosophieprofessor Gerhard Streminger, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Giordano Bruno Stiftung.

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