Tritt der Papst meinetwegen zurück?

papst_gehtWer nach diesem Titel einen humoristischen Beitrag erwartet, der irrt. Denn für meine Vermutung gibt es mehr und konkretere Indizien als für alle vatikanischen Verschwörungstheorien. Und über die Möglichkeit einer gottesstellvertreterlichen Glaubenskrise wurde öffentlich schon spekuliert. Von Hermann Geyer

Unter anderem geht es um das bekannteste Buch Ratzingers (“Einführung in das Christentum”, verfaßt in den Jahren nach dem Konzil), das seit Jahrzehnten ein wichtiges deutschsprachiges Einführungsbuch ins Theologiestudium war und vermutlich noch immer ist. In diesem Buch geht er von falschen Grundannahmen aus, sodass sein Konzept und seine Argumentation von Anfang an in die Irre führen. Das traue ich mich zu sagen, weil Ratzinger im Buch Behauptungen aufstellt über etwas, wovon ich sicher mehr verstehe als er: über mich nämlich, und über andere religiös Ungläubige.

Falsche Behauptungen

Es geht hier im wesentlichen um das Erste Kapitel. Ratzinger hat dort Erfahrungsberichte (Tagebuchaufzeichnungen) über massive Glaubenszweifel der nach ihrem Tod heiliggesprochenen Therese von Lisieux zitiert. (Eine schöne Parallele unserer Zeit hinsichtlich Heiligkeit und Glaubenszweifeln ist Mutter Theresa.) Anschließend erzählt er eine Geschichte (offenbar eine literarische Kreation Martin Bubers) über einen Zaddik (einen jüdischen Gelehrten) und dessen ungläubigen Besucher. Diesem Ungläubigen wird nun durch das “Vielleicht ist es aber wahr” des Zaddik sein Widerstand gegen den Glauben gebrochen. Ratzinger sieht das als typisch für die Situation des Menschen vor der Gottesfrage – und sieht darin sogar “bei aller Fremdheit der Einkleidung eine sehr präzise Beschreibung”. Ratzingers Wortlaut: “Dieses ‘Vielleicht’ ist die unentrinnbare Anfechtung, der der Unglaube sich nicht entziehen kann, in der er auch in der Abweisung die Unabweisbarkeit des Glaubens erfahren muß.” Continue reading

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Konservativ-klerikale Kumpanei

Rudolf von Alt : Der Stephansdom vom Stock im Eisenplatz (1832)

Rudolf von Alt : Der Stephansdom vom Stock im Eisenplatz (1832)

WIEN. (hpd/irp) Die „Initiative Religion ist Privatsache“, die am Dienstag die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte hinsichtlich des Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche  Paare begrüßt hatte, sieht in der gestrigen Ankündigung der Bundesjustizministerin, nur eine Stiefkindadoption zuzulassen, eine Form des Amtsmissbrauch.

Als „überfällig und zugleich wegweisend“ hatte die „Initiative Religion ist Privatsache“ das am Dienstag bekannt gegebene Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) begrüßt. Dieses richtet sich gegen die in Österreich praktizierte Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Paaren im Bereich der Kinderadoption.

Für Initiativevorstand Heinz Oberhummer stellt das Urteil „eine schallende Ohrfeige“ für all jene dar, die versuchen, „an der Demokratie vorbei und unter Missachtung der Menschenrechte eine religiös motivierte Agenda aufrecht zu halten“. Oberhummer sieht nicht nur die offensichtlich pro-religiöse Gerichte Österreich in die Pflicht genommen sondern insbesondere den Gesetzgeber gefordert, aktiv zu werden: „jede Form der religiös motivierten Diskriminierung hat auf höchster Ebene vom Gesetzgeber beseitigt zu werden. Konservative Kreise – und allen voran die ÖVP – sollten endlich verinnerlichen, dass religiöse Wertvorstellungen im 21. Jahrhundert keinen Ausgangspunkt für die Gesetzgebung darstellen können. Die Blockade der gesetzlichen Gleichstellung sexuell verschieden orientierter Menschen müssen sie daher endlich aufgeben“.

Für Oberhummer stellt die zeitliche Nähe der jüngsten EGMR-Entscheidung zur Rücktrittserklärung des Papstes einen „glücklichen und hochsymbolischen Zufall“ dar. „Würdiger, als mit diesem Urteil, könnte man das konservative und über weite Strecken homophobe Pontifikat Josef Ratzingers nicht abschließen“, so Oberhummer. Continue reading

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Ethikunterricht: Indoktrinierte Ergebenheit ist hündischer nicht unähnlich

hundVernunft und Unvernunft im echten Leben und im kirchlichen Rahmen. Kommentar zu Kurt Remeles “Ethikunterricht: Kopf zum Denken ersetzt hündische Ergebenheit” und Reinhold Esterbauers “Ethikunterricht: Entgegnung auf Liessmann”.

Von Hermann Geyer

Remele und Esterbauer belegen mit etlichen konkreten Beispielen, wie vernünftig es in christlichen Kreisen zugeht. Ja, tatsächlich, es wird viel Vernünftiges gedacht in der Kirche! Das ist zwar erfreulich, sagt aber nicht viel. Denn dass alle natürlichen Reflexe für die Suche nach Antworten auf Fragen, die das Leben so stellt, restlos verschüttet sein könnten, erscheint ziemlich unwahrscheinlich.

Es ist nämlich ein natürlicher Reflex aller, bei der Suche nach mehr Wahrheit oder nach Lösungen für konkret anstehende Probleme den Kopf zum Denken einzusetzen statt nur zum Nicken. Das sich in Sachverhalte einfühlende Denken und das Reflektieren gemachter Erfahrungen ist ein durch und durch vernünftiges Verhalten.
Unvernünftig ist das Gegenteil: vorschnelles (oft gar reflexartiges) Nicken zu angebotenen Erklärungen oder ganzen Glaubenssystemen.

Genau auf diese Art unvernüftig ist aber Religiosität – konkret auch jene christliche Gläubigkeit, für die Esterbauer und Remele als Professoren lobbyieren.

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Mathematiker versteht die Religionsfreiheit nicht

taschnerWIEN. (hpd) In Österreich könnte es einen Ethikunterricht für alle geben – oder auch nicht. Die politische Willensbildung ist nicht abgeschlossen. Die Verfechter diverser Konzepte bringen sich vor allem über (Gast-)Kommentare in Zeitungen in Stellung. Mit teils skurrilen Blüten.

Ethikunterricht? Pfui. Wenn schon, konfessioneller Religionsunterricht für alle. Auch für die Heidenkinder. Dieser Meinung zeigt sich der Mathematiker Rudolf Taschner, der auch Kolumnist bei der konservativen Tageszeitung „Die Presse“ ist, die dem kircheneigenen Styria-Verlag gehört. Wörtlich fordert er: „Darum ist statt der Einführung eines Ethikunterrichts dem Staat vielmehr zu raten, den Religionsunterricht allen Kindern verpflichtend aufzuerlegen – sie können die jeweilige Religion wählen, aber eine der staatlich anerkannten muss es sein. Die jungen Menschen sollen mehr als abstrakte Ethik kennenlernen, und sie sollen von der „Wahrheit“ erfahren, welche die Lehrerpersönlichkeit prägt. Und der Staat garantiert, dass der Religionsunterricht im Geiste der Aufklärung und frei von missionarischem Beiwerk erteilt wird.“

Zu einer solchen Forderung versteigen sich nicht einmal mehr die vehementesten Vertreter der katholischen und der evangelischen Kirche. Die wollen bekanntermaßen einen verpflichtenden Ethikunterricht für alle Konfessionsfreien und für alle Kinder, die sich vom konfessionellen Religionsunterricht abmelden. Vorzugsweise erteilt von Religionslehrern, die einen Schnellsiedekurs als Ethiklehrer gemacht haben. Etwa an der katholisch-theologischen Fakultät von Graz. Sprich: Religionsunterricht light für die Heidenkinder. Continue reading

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Klasnic-Kommission missachtet Datenschutz

volksbegehren-gegen-kirchenWIEN. (hpd/pur) Nun ist es amtlich: die katholische „Opferschutzkommission“, die stets auf die eigene Unabhängigkeit gepocht hat und kirchliche Missbrauchsverbrechen aufklären sollte, ist in Wahrheit ein Teil der Erzdiözese Wien und somit in keiner Weise ,unabhängig’. Damit hat die Kirche vollen Zugriff auf sensible Opfer-Daten.

In einem aktuellen Bescheid der Datenschutzkommission der Republik Österreich, der nach der Anfrage eines Missbrauchsopfers erfolgte, heißt es:
1. Die sogenannte “Unabhängige Opferschutzkommission” ist organisatorischer Teil der Erzdiözese Wien und muss deswegen selbst keine Datenschutzgesetze einhalten.
2. Die österreichische Bischofskonferenz unterliegt ebenso wie alle anderen Organisationen dem Datenschutzrecht und muss per Bescheid, entgegen ihrer bisherigen Weigerung, allen Betroffenen Auskunft über Art und Inhalt der gespeicherten Daten erteilen.

Grundrechte von Opfern massiv verletzt

Die Klasnic-Kommission hatte bisher die Aushändigung von Daten an Missbrauchsopfer u.a. mit dem Argument der kirchenrechtlichen “geistlichen Verschwiegenheitspflicht” verweigert. „Der Bescheid der Datenschutzkommission offenbart schwere Mängel in der Umsetzung des Datenschutzgesetzes durch die katholische Kirche „, kritisiert Hans Zeger, Obmann der Österreichische Gesellschaft für Datenschutz (ARGE Daten). „Mit der Konstruktion einer ‘innerkirchlichen Datenschutzkommission’ wurde versucht, Grundrechte von Betroffenen unzulässig zu beschränken. Im Ergebnis werden kirchliche Missbrauchsopfer zum zweiten Mal Opfer der Kirche. Auch im Bereich Grundrechte und Achtung der Privatsphäre besteht für die Kirche höchster Erneuerungsbedarf.” Continue reading

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Verfassungsgerichtshof wegen Karfreitagsschweigeminute und pro-christlichem ORF-Gesetz angerufen

ORF und Kirche - kein heiliges Band

ORF und Kirche – kein heiliges Band

Darf der ORF als staatliche Einrichtung eine fromme Karfreitags-Schweigeminute selbst inszenieren, flächendeckend per Fernsehen und Radio ausstrahlen und dabei ausdrücklich die eigene Anteilnahme am angeblichen Kreuztod Jesu Christi bekunden? Entspricht das ORF-Gesetz der österreichischen Verfassung, wenn es ausschließlich Kirchenräte in die höchsten Gremien des ORF hievt? Diese und weitere Fragen, die das Verhältnis Staat/Kirche in Österreich betreffen, sind einer Beschwerde, die die „Initiative Religion ist Privatsache“ beim Verfassungsgerichtshof eingebracht hat, zu entnehmen.

Dabei richtet sich die Beschwerde, so Initiative-Vorstandsmitglied Eytan Reif, keineswegs allgemein gegen die Behandlung religiöser Themen im Rahmen des ORF-Programms: „Religion spielt in der österreichischen Gesellschaft eine wahrnehmbare Rolle und der ORF hat dieser Tatsache auch Rechnung zu tragen. Mit der eigeninszenierten frommen Schweigeminute, in deren Rahmen der ORF, als öffentlicher Rundfunk, zusätzlich seinen eigenen Glauben unmissverständlich zum Ausdruck gebracht hat, bezog er aber eine weltanschauliche Position. Aus der ‚Berichtserstattung’ wurde eine ‚Predigt’, aus der gesetzlich angeordneten ‚angemessenen Berücksichtigung’ eine verfassungswidrige ‚Förderung’ einer Religion. Die Grenze wurde in diesem Fall klar überschritten und zwar bewusst: wir haben den ORF noch rechtzeitig vor Ostern vor dem Abhalten dieser Schweigeminute gewarnt“. Continue reading

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“Muss fast an eine übernatürliche Fügung glauben”

foto: der standard/cremer

foto: der standard/cremer

Im April läuft das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien. Mitinitiator Niko Alm will das Konkordat neu verhandeln und den konfessionellen Religionsunterricht kippen
Interview | Peter Mayr, 23. Jänner 2013, 05:30, derstandard.at

STANDARD:  Das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien wird in der Woche von 15. bis 22. April stattfinden – zeitgleich also mit dem Demokratie-Begehren von MeinOE. Gut oder schlecht?

Alm:  Das finden wir ausgesprochen sinnvoll, weil die Schnittmenge der Unterschreibenden groß sein wird. Laizität, die Trennung von Kirche und Staat, ist ein demokratisches Grundprinzip.

STANDARD: Um im Parlament behandelt zu werden, müssen mindestens 100.000 unterschreiben. Wie wollen Sie das erreichen?

Alm: Das ist machbar. Eine klassische Kampagne ist natürlich sehr teuer, und wir haben praktisch kein Budget. Wir setzen auf Social Media. Und wenn es ums Eingemachte geht, werden sich viele deklarieren.

STANDARD: Sie wissen, was normalerweise auch mit Volksbegehren, die viel Zuspruch hatten, im politischen Alltag geschieht?

Alm: Klar. Es wäre aber auch unrealistisch zu glauben, dass mit dem Volksbegehren tatsächlich eine Gesetzesänderung erzwungen wird. Wir sind ja nicht ganz realitätsfremd. Das Wichtigste für uns ist Bewusstseinsbildung, dass es hier eine Problemlage gibt – für viele eine abstrakte, für manche Menschen aber eine sehr konkrete, wenn ich an die Missbrauchsfälle denke. Die Opfer sexuellen Missbrauchs sind konfrontiert mit einer Kommission, in der sich die Kirche praktisch selbst richtet und dann entschädigt. Continue reading

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Volksbegehren vom 15. bis 22. April

Vor dem Innenministerium / Foto: Peter Hautzinger

WIEN. (hpdDas Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien ist endgültig durch. Montagabend hat das Innenministerium den Termin für die sogenannte Eintragungswoche bekanntgegeben: Von 15. bis 22. April wird die Initiative gegen Kirchenprivilegien auf allen Gemeindeämtern Österreichs aufliegen. Gleichzeitig mit dem Volksbegehren „Demokratie jetzt“.

Das ist erstmalig in der Geschichte österreichischer Volksbegehren. Wie das Innenministerium am Montagabend bekannt gegeben hat, liegen zwei Volksbegehren zur gleichen Zeit auf den heimischen Gemeindeämtern auf. Von 15. bis 22. April können alle wahlberechtigten Österreicherinnen und Österreich das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien und die Initiative „Demokratie jetzt“ unterstützen.

Die Latte liegt für beide Volksbegehren hoch. Sie müssen während dieser so genannten Eintragungswoche je 100.000 Unterschriften erreichen. Dann muss der österreichische Nationalrat ihre Anliegen behandeln. Continue reading

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Die Opfer der Kirchen-Privilegien

Foto: STANDARDDie Privilegien der katholischen Kirche und die persönliche Betroffenheit der Opfer sind eng miteinander verbunden. Gastkommentar von Niko Alm, 3. Jänner 2013, derstandard.at, blog.alm.at

Der Vorwurf der Instrumentalisierung der Opfer ist einer der unredlichsten Tricks in der Argumentation gegen gesellschaftspolitisches Engagement. Bei näherer Betrachtung löst er sich fast immer fast vollständig auf. In wohlmeinender Interpretation handelt es sich bei derartigen Unterstellungen um eine Verwechslung des Engagements für ein abstraktes Problem und des Engagement für ein konkretes Symptom. Die Konsequenz dieser Verwirrung sind sehr oft Angriffe ad hominem, konkret Profilierungssucht und nachgelagerte Interessen.

Das Refugee Camp bei der Votivkirche dient ja nicht dazu, dass sich ein paar Leute auf Twitter mit Solidaritätszeugnissen profilieren, die Beschneidungsdebatte ist kein Feigenblatt für versteckten antiislamischen Antisemitismus und das Volksbegehren gegen Kirchen-Privilegien instrumentalisiert nicht Opfer kirchlicher Gewalt, um für mehr Laizität einzutreten, wie Markus Rohrhofer in seinem Kommentar (vom 20.12. „Kirchenvolksbegehren: Buntes Atheisten-Allerlei“) behauptet. Aber wenn nicht das Symptom zum Anlass genommen werden darf, sich für das eigentliche Problem zu engagieren, was dann? Continue reading

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Österreich stimmt 2013 über Kirchenprivilegien ab

Kirchen-Privilegien-07(Wien) Eine echte BürgerInnenbewegung setzt sich durch: Im neuen Jahr 2013 wird das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien eingeleitet. Sylvesternachmittag, wurden die mehr als 8.600 Unterstützungserklärungen dem Innenministerium übergeben. Wichtigste Anliegen: Klare Trennung von Kirche und Staat, gegen Subventionen und Vergünstigungen der Kirchen im Ausmaß von jährlich € 3,8 Mrd, staatliche Aufklärung der kirchlichen Missbrauchs- und Vertuschungsverbrechen.

“Österreich unterhält ein kostspieliges Staatsreligionen-System, das jährlich mit ca. 3.8 Milliarden Euro subventioniert wird. Unser Volksbegehren tritt dementsprechend nicht gegen Religion auf, sondern für mehr Demokratie und eine saubere Trennung von Staat und Kirche ein“, erklärt Niko Alm, Sprecher der Initiative gegen Krichenprivilegien. “Dieses Volksbegehren ist auch eines, das diesen Namen wirklich verdient: Hinter uns steht keine Partei, keine einflussreiche Lobby, kein Groß-Sponsor. Das ist eine reine BürgerInnenbewegung, die den vordemokratischen Sonderrechten der organisierten Religion ein Ende bereiten will.“ Continue reading

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